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6 Gründe, weshalb du keine Fortschritte siehst

“Warum tut sich nichts?” – Du siehst keine Erfolge trotz harten Trainings und gesunder Ernährung? Das kann ganz schön frustrierend sein! Keine Sorge, wir bekommen das in den Griff 🙂 Hier zählen wir die häufigsten Gründe auf, weshalb du keine Fortschritte siehst.

1. Zu viel Training
Dieser erste Grund wird dich gleich mal verwundern, denn es könnte tatsächlich daran liegen, dass du zu viel trainierst! Der Körper braucht Regenerationsphasen. Jedes Training löst einen Reiz aus, der verarbeitet werden muss – je nach Intensität und Art des Trainings dauert diese Verarbeitung sogar mehrere Tage. Den Körper überzustrapazieren bringt also gar nichts. Aaaber: Zum Couchpotato sollte man in den ruhigen Phasen auch nicht werden, Abwechslung ist das Zauberwort. Wechselt Krafttraining mit lockeren Ausdauer-Einheiten ab und setzt jede Woche Schwerpunkte.

Zum Beispiel: Woche 1 – Zwei Mal Bauch/Beine/Po und ein Mal locker joggen. Woche 2 – Zwei Mal Lauf-Intervalltraining und ein Kraft-Workout.

2. Falsche Trainingsart
Du kämpfst dich durch die fünf Kilometer und kannst kaum noch atmen? Das bringt echt nichts! Es ist besser, langsam aufzubauen, statt gleich Vollgas zu geben. Genauso verhält es sich beim Krafttraining: Lieber einmal mit leichteren Hanteln arbeiten und dem Körper Zeit geben, sich an die neue Belastung zu gewöhnen.
Wovon ich auch überzeugt bin: Wenn du dich zu einem bestimmten Training quälst, ist der Kopf nicht dabei. Und das wirkt sich auch auf den Trainingserfolg aus! Zwingt man sich zu etwas, werden die Übungen nur halbherzig ausgeführt und man könnte gleich zu Hause bleiben. Experten raten sowieso dazu, alle sechs bis acht Wochen neue Trainingsreize zu setzen, damit der Körper wieder neu gefordert wird.

Wähle also eine Sportart, die dir Spaß macht. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, sich zu bewegen – Ausreden gibt’s da keine mehr 🙂

3. Stress
Oh ja, unser liebster Buddy im Alltag. Und was hat der jetzt bitte mit unserem Training zu tun? Ganz einfach: Unter Stress wird unter anderem Cortisol freigegeben, das wiederum den Fettabbau hindert und den Abbau von Muskelmasse fördert. Und zweitere ist für die Fettverbrennung zuständig. Ein Wahnsinns-Kreislauf, oder? Zudem schwächt Dauerstress auch das Immunsystem – und ist die Grippe einmal da, fällt das Training für einige Zeit aus. Mehr muss ich dazu wohl nicht sagen, oder?

Mein Tipp an stressigen Tagen: Ganz kurz Ruhe finden, Augen schließen, tief einatmen, länger ausatmen, Schultern hängen lassen und mit einem Lächeln die Augen wieder öffnen. Das wirkt echt Wunder!

4. Ernährung
Du hast mit dem Lauftraining begonnen und isst jetzt nur noch Gemüse? Falsch. Gerade dann braucht unser Körper Nahrung, um Kraft zu sammeln. Iss Kohlenhydrate und viel Eiweiß!
Zusätzlich kann zu wenig Essen dazu führen, dass dein Körper anfängt seine Reserven (aka Fett) zu schützen und beginnt, die mühsam antrainierte Muskelmasse abzubauen.

Es kann aber natürlich auch andersrum sein: Du trainierst und „gönnst“ dir dafür eine extra Portion Süßes? Das ist kontraproduktiv – es macht keinen Sinn, sich mit etwas Ungesundem zu belohnen, nachdem man etwas Gutes für sich getan hat. Aber das erklärt sich ja von selbst 🙂 Was ich jedoch nicht meine, ist der vollkommene Verzicht auf Genuss, denn eine Pizza, Schoki oder auch einmal ein Eis gehören auf jeden Fall dazu – nicht jeden Tag, aber dafür mit einer extra Portion Freude.

5. Zu wenig Schlaf
Wer zu kurz schlummert, hat 1. keine Energie für ein anspruchsvolles Workout und 2. schüttet unser Körper bei Schlafmangel appetitanregende Hormone aus, die zu Heißhunger-Attacken führen.

6. Wasser
Zwei Liter pro Tag sollte man mindestens trinken (Wasser natürlich), um den Stoffwechsel in Schach zu halten. Nimmt man zu wenig Flüssigkeit zu sich, erschwert das den Fettabbau und das Abnehmen funktioniert nicht.

Tipp: Wem Wasser zu fad schmeckt, kann es mit Minze, Zitrone, frischen Früchten oder Gurke pimpen. Oder man macht Kräuter-Eistee selbst (natürlich ohne Zucker).

Verfasst von Sportnahrung.de Gastbloggerin Monika Dlugokecki

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