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Ausdauer, Kraft oder Balance – welcher Sporttyp bist du?

Ausdauer, Kraft oder Balance? Mit diesen Checklisten findest du es heraus…

Am Anfang kommt das High, dann die Routine und zum Schluss hat man gar keine Lust mehr drauf, weil langweilig oder neue Angebote plötzlich interessanter erscheinen. Nein, ich spreche nicht von einer abgeflauten Beziehung – ich spreche vom Workout. Denn auch unsere Fitness-Gelüste müssen gepflegt werden und vor allem eines: Zu uns passen.

Eines vorweg: Es macht nicht immer Spaß – das wäre ja auch langweilig, oder? Ein bisschen Anstrengung und Überwindung gehören manchmal dazu, um sich danach so richtig gut zu fühlen. Aber man muss es dennoch auf Dauer gerne machen. Deshalb helfe ich euch im Folgenden dabei, den vielleicht perfekten Sport für euch zu finden – to workout happily ever after!

AUSDAUER

Für wen?
Wenn du dich gerne auspowerst und am Ende des Trainings verschwitzt und erschöpft bist, aber mit einem breiten Lächeln im Gesicht, dann ist Lauf- bzw. Intervalltraining genau das Richtige für dich.

Trainingseffekt: Joggen stärkt das Herz-Kreislauf-System und kurbelt die Fettverbrennung an – ist also perfekt zum Abnehmen.
Vorteile: Man kann sofort loslegen und zu jeder Jahreszeit trainieren.
Nachteile: Man findet seeeehr schnell Ausreden: Zu kalt, zu warm – kennen wir ja alle 😉
Ernährung: Wer viel Ausdauer macht, verbrennt viel und sollte deshalb auf Kohlenhydrate setzen. Und: Auch wenn ihr nach dem Lauf genügend Nudeln, etc. esst, sind die Speicher noch nicht ganz aufgefüllt. Das kann nämlich bis zu zwölf Stunden dauern. Das heißt, dass ihr ohne schlechtes Gewissen (das sollte man ja sowieso nie haben) auch am nächsten Tag Pasta, Kartoffeln, Reis & Co. genießen könnt. Yay!
Trainingstipp: Am besten zwei bis drei Mal pro Woche 30–45 Minuten trainieren. Wenn ihr Laufen nicht so mögt, könnt ihr auch Walken, Wandern, Mountainbiken oder Schwimmen.
Ausgleichender Sport: Ein paar Kraftübungen nach dem Laufen. Yoga oder Pilates dehnt und stabilisiert die Muskeln zusätzlich.

KRAFT

Für wen?
Wenn du deine Muskeln gerne direkt während des Trainings und auch noch am nächsten Tag spürst

Trainingseffekt: Krafttraining sorgt für einen straffen Körper und definierte Muskeln. Kleine, lästige Pölsterchen verschwinden – genauso wie Rückenschmerzen und schlechte Haltung.
Vorteile: Du kannst Kniebeugen, etc. auch ganz gemütlich zuhause machen.
Nachteile: Ein guter Trainingsplan ist ein Muss, weil man sonst schnell einen Körperteil überstrapazieren kann.
Ernährung: Eiweißhaltige Lebensmittel sollten ganz oben auf der Einkaufsliste stehen.
Trainingstipp: Kniebeugen, Sit-ups, Liegestütze oder Burpees. Wer auch gleich ein bisschen Kondition aufbauen möchte, kann es mit Crossfit versuchen.
Ausgleichender Sport: Ein bisschen Ausdauer gehört (leider) dazu. Ab und zu eine Einheit Yoga verhindert Muskelverkürzungen.

YOGA

Für wen?
Du möchtest dahingleiten wie eine Ballerina, ausgeglichen durch die Straßen laufen, deinen Körper dehnen und formen, bei dir sein? Dann ab zur nächsten Yoga Einheit.

Trainingseffekt: Diese Sportart (wobei Yoga ja nicht als “Sport” gilt) macht deinen Kopf frei. Durch die Meditation und sanfte Bewegungen wird dein Körper weich und ausbalanciert. Stress wird ab- und Muckis aufgebaut. Und: Es gibt ganz viele verschiedene Arten, Yoga auszuführen, ruhig oder mit mehr Power. Definierte Muskeln bekommt man auf alle Fälle. Zudem werden Lymphfluss und Drüsensysteme angeregt.
Vorteile: Auch schon ein Sonnengruß am Morgen stärkt und sorgt für eine geballte Ladung Energie.
Nachteile: Bevor man alleine Yoga macht, sollte man zumindest einen Einsteigerkurs besuchen, da viele Positionen auch falsch ausgeführt werden können.
Ernährung: Je nachdem, ob man gerade eine Powereinheit hinter sich hat oder eher einen Gentle Flow, sollte auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden.
Trainingstipp: Zweimal pro Woche Yoga. Plus: Vorm Aufstehen aufrecht hinsetzen und eine Mini-Meditationsrunde einlegen. Einfach für fünf Minuten die Augen schließen, tief durchatmen und die Gedanken vorbeiziehen lassen. Auch Pilates oder Tai Chi eignen sich perfekt, um den Körper in Balance zu bringen.
Ausgleichender Sport: Für Muskelaufbau ist auf jeden Fall gesorgt. Eine kleine Laufrunde oder ein ausgiebiger Spaziergang ergänzen das Training perfekt.

GRUPPENFITNESS/TRENDSPORTARTEN

Für wen?
Für alle, die sich nicht so gut selbst motivieren können und Abwechslung oder Entertainment beim Workout brauchen.

Trainingseffekt: Die Muskeln und Körperpartien werden jedes Mal aufs Neue anders belastet/trainiert.
Vorteile: Mal Zumba, dann wieder Spinning oder Bodywork: Langweilig wird’s nie und in der Gruppe bekommt man gleich noch eine extra Portion Motivation. Gemeinsam durchbeißen und dann über die Erfolge freuen. Perfekt!
Nachteile: Wenn man von einem Workout zum anderen springt, kann es sein, dass man nie richtig lernt, wie eine bestimmte Übung auszuführen ist. Abwechslung ist gut, keine Frage! Aber vielleicht kann man dann fixe Tage einlegen, an denen zum Beispiel Pop Pilates oder Disco Cycling, etc. gemacht wird.
Ernährung: Je nachdem, ob Ausdauer oder Kraft, variiert auch die Ernährung (siehe Tipps oben)
Trainingstipp: Zweimal pro Woche Kraft-Ausdauer und zweimal Yoga.
Ausgleichender Sport: Braucht man dann eigentlich nicht, weil sowieso alles dabei ist!

Verfasst von Sportnahrung.de Gastbloggerin MONIKA DLUGOKECKI

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