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Ernährungstipps

Vier eiweißreiche Energiequellen

Der Trend der vegetarischen oder veganen Ernährung greift seit Jahren um sich und hat auch immer mehr Sportler in seinen Bann gezogen. Doch viele Kraftsportler, die sich für diese Ernährungsform entschieden haben, machen sich Sorgen um eine ausreichende Eiweißversorgung. Wir haben deswegen eine Liste mit vier Lebensmitteln aufgestellt, die einen relativ hohen Proteingehalt aufweisen.

#Quinoa

Quinoa werden die Samen der Fuchsschwanzgewächse genannt. Sie weisen einen Anteil von ungefähr 14g Eiweiß pro 100g auf und haben damit einen deutlich höheren Eiweißanteil als z.B. Reis, der „nur“ 7g aufweisen kann. Auch als natürlicher Kalium- und Eisenlieferant kann man Quinoa der Vorzug vor Reis gegeben werden: ungefähr 8mg Eisen/100g und 800mg Kalium/100g sind ein Vielfaches dessen, was man in Reis vorfindet.

#Linsen

Ähnlich hohe Werte bzgl. des Kalium- und Eisenanteils und sogar noch mehr Eiweiß enthalten Linsen. Hier muss jedoch beachtet werden, dass rohe Linsen teils unbekömmliche oder sogar giftige Inhaltsstoffe enthalten, man sollte sie also am besten einweichen und danach kochen, um den Gehalt dieser Inhaltsstoffe zu reduzieren. Mit durchschnittlich 24g Eiweiß/100g sind Linsen auf jeden Fall ein veganes Lebensmittel, das zur Proteinversorgung herangezogen werden kann.

#Erdnüsse

Auch Erdnüsse haben einen hohen Proteingehalt, durchschnittlich ungefähr 24g Eiweiß/100g werden angegeben. Gleichzeitig gehört sie mit fast 200mg Magnesium/100g zu den magensiumreichen pflanzlichen Nahrungsmittel. Leider beinhalten Erdnüsse auch viel Phytat, was die Aufnahme von Mineralstoffen hemmt. Wer sich momentan in einer Diät befindet, sollte auch unbedingt auf die Energiebilanz der Erdnuss achten. Mit fast 600 kcal bei 100g ist die Erdnuss ein hochkalorisches Lebensmittel.

#Harzer-Käse

Zwar fällt Harzer-Käse unter die Kategorie „für Veganer nicht geeignet“, für Vegetarier ist er jedoch eine durchaus gute Wahl zur Sicherstellung der Proteinversorgung. Fast 30g Eiweiß/100g machen den Harzer-Käse zu einer wahren Proteinbombe. Einzig der zugegebenermaßen etwas eigene Geschmack dürfte für manch einen problematisch sein, in der Pfanne ausgebacken oder im Ofen ausgebacken verliert der Harzer jedoch etwas von seiner Intensität.

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