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Kreatin – Wundermittel oder Rohrkrepierer?

Kreatin ist – vor allem im Bereich von Bodybuilding – immer wieder ein Dauerbrenner. Viele Sportler sind überzeugt, dass Kreatin zu dem Kraft- und Muskelzuwachs geführt hat. Doch ist Kreatin tatsächlich ein Wundermittel? In erster Linie handelt es sich um eine körpereigene Substanz. Das Monohydrat Kreatin wird in der Leber gebildet und hat ihre Grundlage in drei Aminosäuren. Eine dieser drei Aminosäuren ist Methionin. Dieses produziert der Körper jedoch nicht selbst, sondern muss mittels der Nahrung aufgenommen werden. Auch wenn der Körper Kreatin selbst produziert, ist es wichtig, dass – vor allem beim Training – die Substanz auch aus der Nahrung gewonnen wird. Ein Kreatin-Lieferant ist beispielsweise Fleisch.

1) Was ist Kreatin?

Der Körper wandelt Kreatin in Creatinphosphat um. Dieses erhöht den Adenosin Triphosphat-Spiegel, der auch ATP genannt wird. ATP ist der sogenannte Treibstoff für den Muskel. Je höher der dementsprechende ATP-Spiegel ist, umso länger ist es möglich, dass die Leistung im oberen Bereich gehalten werden kann. Auf Grund der Einnahme von Kreatin werden aber nicht nur die Ausdauer und die Muskelkraft erhöht, sondern auch die Wassereinlagerung in den Muskelzellen beschleunigt. Die Muskelzellen verfügen über ein relativ genaues Verhältnis zu der Flüssigkeit; durch die Zufuhr von Kreatin ändert sich dies und der Querschnitt der Muskelzellen erhöht sich fortlaufend. Jedoch genügt nicht nur die bloße Einnahme, damit man durch Kreatin seinen Körper und seine Muskeln aktiviert. Wichtig ist das Zusammenspiel mehrerer Faktoren, weshalb das Wundermittel gerne auch als Rohrkrepierer bezeichnet wird, wenn es doch nicht – auf Grund der falschen Kombination – die versprochenen Effekte bringt.

2) Die Kreatin-Kur als Start

Bei einer Kreatin-Kur ist die ausreichende Flüssigkeit wichtig. Hier eignet sich vorwiegend Wasser, da die Muskelzellen, wenn sie trainiert werden, einen höheren Flüssigkeitsbedarf benötigen. Ebenfalls sollte man auf Koffein verzichten. Studien haben belegt, dass die Konsumation von koffeinhaltigen Getränken oder Kaffee sehr wohl das Kreatin und seine Wirkung einschränkt. Wird Kreatin über ein Pulver, welches in Flüssigkeit aufgelassen wird, konsumiert, sollte man dies relativ schnell trinken. Sehr wohl zerfällt das Kreatin, wenn es nicht rasch getrunken wird, in das Abbauprodukt Kreatinin und weist somit keinen positiven Effekt mehr auf. Ebenfalls hilft Traubensaft oder einfache Zuckerquellen, damit die Einlagerung von Kreatin beschleunigt wird. Des Weiteren ist es wichtig, dass Kreatin in Form einer Kur konsumiert wird. Das bedeutet, dass man rund vier bis sechs Wochen eine zusätzliche Konsumation durchführen sollte; danach ist es ratsam, eine vier bis sechs Wochen lange Pause einzuhalten. Wer die Kur ganz beendet, muss sich bewusst sein, dass Kreatin nicht nur den Vorteil hat, dass es sich schnell in den Muskelzellen einlagert, sondern auch den Nachteil mit sich bringt, relativ schnell abtransportiert zu werden. Aus diesem Grund kommt es immer wieder vor, dass Sportler nach Kreatin-Kuren über einen Kraft sowie Gewichtsverlust berichten. Ansonsten gibt es – laut Studien – keine nennenswerten Nebenwirkungen. Wer Kreatin richtig einnimmt und auf die begünstigenden Wirkungen achtet, wird relativ schnell viele Erfolge feststellen können.

Sportliche Grüße,
Euer Johannes
Sportnahrung.at Graz

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Ein Kommentar für “Kreatin – Wundermittel oder Rohrkrepierer?”

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