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Dieses & Jenes Trainingstipps

Gymbuddies – gemeinsam trainiert es sich einfach besser

LIEBER GEMEINSAM STATT EINSAM: Sport mit einem Trainingspartner macht nicht nur mehr Spaß, es schweißt auch wortwörtlich zusammen.

Manchmal kann der innere Schweinehund ganz schön lästig sein – mein Tipp dagegen: Sucht euch einen Trainingsbuddy oder gebt mit eurem Partner Gas! Denn gemeinsam trainieren ist effektiver: So zeigte eine Studie der Stanford University, dass allein ein Anruf eines Freundes, der sich nach dem Fortschritt erkundigt, die Trainingsfrequenz um ganze 78 Prozent steigert. Na bitte, wenn das keine Motivation ist! 🙂

Und wie sieht es aus, wenn wir tatsächlich jemanden an unserer Seite haben? Laut Experten trainieren wir im Schnitt sechs Minuten länger und sagen das Workout viel seltener ab – wäre auch sehr peinlich und unangenehm, oder? Und dann wäre da noch der sogenannte „Köhler-Effekt“: Dank der Motivation des anderen waren Teilnehmer, die zuvor „nur“ eine Minute lang in der Plank-Position ausharren konnten, plötzlich imstande ganze zwei Minuten in dieser fordernden Position zu bleiben.

Ich muss jetzt nicht extra betonen, dass man mit einem Fitnesspartner an der Seite auch gleich mehr Kalorien verbrennt oder? 😉

Außerdem kann man mit einem Trainingspartner auch richtig coole, neue Übungen ausprobieren – hier nenne ich dir meine Top 7:

1. Fangen wir mit dem Planken an: Stützt euch gegenüber voneinander in eine Brett-Position. Jetzt hebt einer die rechte Hand hoch und der Gegenüberliegende die linke Hand, und ihr klatscht euch ab – dann die andere Seite. Schafft ihr zehn Stück? Top!

2. Für die Bauchmuckis: Einer steht, der andere liegt am Rücken und hackt sich mit den Armen bei den Unterschenkeln des Partners ein – jetzt die Beine langsam heben und wieder senken. Der stehende Partner gibt Stabilität und feuert auch gerne ordentlich an (allerdings nicht zu übermütig werden, denn es gibt auch einen Wechsel!).

3. Gemeinsame Kniebeugen: Stellt euch gegenüber hin und fasst euch an den Unterarmen. Jetzt langsam die Knie beugen (der Rücken bleibt gerade!) und wieder hoch.

4. Und weil’s so schön ist, bleibt ihr gleich gegenüber stehen, fasst euch an den Händen und macht gemeinsame „Flys“. Dafür haltet ihr euch ganz fest, lehnt euch nach vorne und öffnet die Amre zur Seite. Kurz halten und dann die Arme wieder nach vorne drücken.

5. Jetzt kommen die Beine dran: Setzt euch gegenüber hin, die Beine angewinkelt am Boden, und fasst euch an den Händen. Jetzt die Füße aufeinanderpressen und langsam die Beine strecken – die Arme balancieren aus.

6. Die Schenkel-Burner: Stellt euch Rücken an Rücken hin, hakt eure Arme ineinander und geht langsam in die Knie, bis die Oberschenkel parallel zum Boden sind. Kurz halten, gemeinsam atmen und dann wieder hoch. Achtung: Bleibt immer im gemeinsamen Rhythmus, um die Kniegelenke zu schonen.

7. Sumo Squat & Push Ups: Ein Partner geht in die Liegestütz-Position, der andere stellt sich mit breiten Beinen (ein wenig mehr als hüftbreit) dahinter und hebt die Beine des Partners hoch. Während der eine Partner die Arme beugt und einen Push Up macht, beugt der andere Partner langsam die Knie und geht in die Sumo Squat-Position – und dann wieder hoch.

Und falls ihr einmal niemandem zum Trainieren habt? Kein Problem, auch hier habe ich gute Nachrichten für euch: Laut einer Studie motiviert ein virtueller Trainingspartner (z.B: über YouTube) ebenfalls stark und steigert die Fitness-Performance um sagenhafte 24 Prozent!

Verfasst von Sportnahrung.de Gastbloggerin “Vienna Fitness Chick” Monika Dlugokecki

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